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Glaubst du, dass der Wind weht weil irgendjemand sagt 'Wind wehe jetzt'?
Glaubst du, dass die Sterne die am Himmel stehen leuchten, weil irgendwer sie anknipst?
Glaubst du, dass die Elemente tun, was sie soll'n und nicht was sie woll'n?

Wenn du das glaubst, dann wirst du nie seh'n und versteh'n was ich mein wenn ich sag
Ich will frei sein Frei wie der Wind, wenn er weht
Ich will frei sein
Frei wie ein Stern der am Himmel steht
Ich will frei sein, will frei sein

Glaubst du, dass die Erde aufhören würde sich zu drehen, weil irgendwer entschied, dass es besser wär für sie zu stehen?
Glaubst du, dass irgendwer irgendwo irgendwann für dich dein Leben leben kann?

Wenn du das glaubst, dann wirst du nie seh'n und versteh'n was ich mein wenn ich sag
Ich will frei sein
Frei wie der Wind, wenn er weht
Ich will frei sein
Frei wie ein Stern der am Himmel steht
Ich will frei sein, will frei sein

Glaubst du, dass dein Leben bereits geschrieben steht und
Glaubst du, dass irgendwo eine Weiser für dein Tun die Konsequenzen trägt?
Glaubst du, dass von allen Leben auf der Welt eins wertvoller ist als deins?

Wenn du das glaubst, dann wirst du nie seh'n und versteh'n was ich mein wenn ich sag
Ich will frei sein
Frei wie der Wind wenn er weht
Ich will frei sein
Frei wie ein Stern der am Himmel steht
Ich will frei sein, will frei sein

Für Tokio Hotel um die halbe Welt



Quelle//tokiohotel-fanclub.de/forum

Dortmund. Freitag kommt „Tokio Hotel” nach Dortmund. Um einen guten Platz zu ergattern, campen rund 80 Fans schon seit Tagen vor der Westfalenhalle. Am Mittwoch bekamen sie Besuch vom Schulamt. Verdacht auf „Verletzung der Schulpflicht.

Nadine weiß es noch wie heute, obwohl es schon so lange her ist. „Bam” hat es gemacht, als sie die ersten Takte von „Durch den Monsun” gehört hat. „Sofort bam. Mitten in mein Herz hinein.” Bis heute sind Bill, Tom und die anderen da geblieben. Im Herzen. Deshalb hat sich Nadine auch ein paar Tage frei genommen und ist schon am Sonntag nach Dortmund gekommen, wo „Tokio Hotel” am Freitag auftreten werden. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”, sagt Nadine. „Der kann beim Konzert in der ersten Reihe stehen.” Leider war sie nicht die erste.

80 Mädchen campen vor der Halle
Das war Nina aus Süddeutschland. Sagt sie jedenfalls. Schon am Dienstag vergangener Woche ist die 15-Jährige gekommen. „Da war hier noch niemand.” Mittlerweile sind hier rund 80 Mädchen, die viele kleine Zelte aufgestellt haben. Zelte, auf deren Wände die Bewohner Liebesschwüre und Komplimente gekritzelt haben. „Bill, du bist so geil.” Bill ist der Sänger der Band.
Schon seit Tagen campieren die weiblichen Fans wieder vor der Westfalenhalle. Das Publikum ist international. Das Leben auf dem Parkplatz ist karg. „Weißbrot zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendbrot”, sagt Melanie (21) aus Nürnberg. Meist mit Marmelade. „Ist am billigsten.” Es gibt keinen Strom und kein fließendes Wasser. Aber Tipps, wo man umsonst duschen kann. Oder wo man sein Handy aufladen kann. Damit man immer für die Eltern erreichbar ist. „Sonst hätte ich nicht so früh fahren dürfen”, sagt Julia (15) aus Hamburg. „Meine Mutter ist sowieso nicht begeistert von der Aktion.” Kaum eine Mutter ist begeistert von der Aktion. Aber irgendwann haben sie ihren Widerstand aufgegeben. „Man muss nur hartnäckig genug sein”, sagt Julia und alle drum herum nicken. „Oder ganz viel weinen.”

Langeweile kommt nicht auf
Die Tage sind lang. „Aber nicht langweilig”, beteuert Lilly. Weil man sich viel zu erzählen hat. Über „Tokio Hotel” im Allgemeinen und Bill im Besonderen. Entspannt liegen die Mädchen auf Iso-Matten und Schlafsäcken und ruhen sich aus. Ausruhen nennt sich heute aber anders: „Wir chillen viel.”
Immerhin, „gechillt” wird international. In einer Ecke des Platzes wird Polnisch gesprochen, in anderen Französisch, Englisch, Italienisch und Schwedisch. Selbst ein Japaner ist gesichtet worden. „Direkt aus Tokio”, haben ein paar deutsche Mädchen gehört und finden das „irgendwie witzig”. Auch wenn der Asiate dort keinen Beherbergungsbetrieb betreibt.

Fans international
Nichole (1 hat auf „Youtube“ erste Videos von Bill & Co gesehen. „Fantastic“ waren die, sagt die Australierin. Genau wie Bills Frisur. Aber die ist auch noch „so stylisch“. Über „MySpace hat Nichole Gleichgesinnte gefunden. Wie die beiden Nadias und Jasmin aus Kalifornien. Jetzt durften die Mädchen für ein Konzert ihrer Lieblinge um die halbe Welt reisen. „Als Belohnung für die bestandene High-School”, erzählt Nichole. Am Flughafen in Amsterdam haben sie sich getroffen und sind zusammen nach Dortmund gefahren. Dort können sie bei Marie (17) übernachten, ebenfalls „MySpace-Nutzer und Tokio Hotel-Fan.„Das werden unsere besten Ferien.”

Schulamt kontrolliert
Ferien haben die deutschen Mädchen noch nicht. Das ist ein Problem. „In Deutschland besteht Schulpflicht”, sagt Hans-Joachim Skupsch, Sprecher der Stadt Dortmund. Am Morgen sind deshalb das Schulamt der Stadt und Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg gekommen, haben Ausweise kontrolliert und Fragen gestellt. 250 Euro kostet es, die Schule zu schwänzen. Pro Tag. Und Minderjährige müssen sofort nach Hause geschickt werden. Nach Aussage der Kontrolleure aus Arnsberg sind aber weder Minderjährige noch Schulschwänzer unter den Campern. Auf dem Platz haben sie darüber lange gelacht. Auffallend viele Mädchen, ist zu hören, seien gestern gleichzeitig zum Duschen in einem nahe gelegenen Freibad gewesen.
Hätte ohnehin nicht viel gebracht, sie nach Hause zu schicken. „Schon am nächsten Tag”, versichert Nina, „wäre ich wieder hier gewesen.”Und mit ihr die große Nummer, die sie mit Filzstift auf ihren Handrücken gemalt hat. Ein Mädchen, das sich als Yasmin vorstellt, vergibt dieser Nummern in der Reihenfolge des Erscheinens. Je niedriger sie ist, desto weiter vorne darf man sich anstellen. Das ist nicht offiziell, nicht bindend aber angeblich mit der Security abgesprochen. Quasi „ein Ehrenkodex“, an den sich alle halten.

Letzte Nacht hinter Gittern
Doch selbst die kleinste Nummer macht langes Warten nicht überflüssig. Donnerstagabend werden sich die Mädchen einsperren lassen. Die letzte Nacht vor dem Konzert verbringen sie zwischen den Gittern, die den Zutritt zu Halle steuern sollen. Vielleicht mit Iso-Matte, vielleicht mit Schlafsack, jedenfalls ohne ihr Zelt. „Dafür ist es zwischen den Gittern zu eng“, sangt Alina (16) aus Stuttgart.
Über 20 Stunden werden viele von ihnen freiwillig hinter Gittern verbringen. „Vor Aufregung wird man aber dabei nicht richtig müde“, weiß Alina, die das Prozedere nicht zum ersten Mal erlebt. „Der Einbruch kommt nach dem Konzert. Wenn man wieder zu Hause ist, ist man ein paar Tage fix und fertig.“Nina nicht. Dafür hat sie gar keine Zeit. Nur kurz duschen will sie nach dem Konzert in Dortmund. Dann geht es sofort weiter. In die Niederlande. Nach Nimwegen. Dort spielt die Band einen Tag später. „Und das“, sagt Nina, „muss ich einfach sehen.“

14.6.08 13:06
 


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